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Zur Ortsgeschichte

Aue im Erzgebirge: Eine erste urkundliche Erwähnung fand der Ort als "Owe" 1173, wobei "Owe" die Wiese am Zusammenfluss von Schwarzwasser und Zwickauer Mulde bezeichnet. Aus dieser Zeit stammt das Klösterlein Zelle, dessen Kirche auch heute noch erhalten ist (der Rest fiel während der Industrialisierung den benachbarten Fabrikgebäuden zum Opfer). Eines der ältesten Kunstwerke Sachsens ist das Putzritzgemälde von der Ostwand des Klösterleins, das Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Maria und einen Bischof zeigt.

Es wurde in den Dreißiger Jahren aus restauratorischen Gründen abgenommen und befindet sich heute in der St.-Annen-Kapelle nahe dem Dom in Freiberg. Eine Kopie von H. Beck findet sich in der Friedenskirche Aue-Zelle. Die Stadt wurde nach dem Kriegsende 1945 einige Zeit weder durch die Sowjetunion noch durch die USA besetzt. Diese Situation verarbeitete Stefan Heym in seinem Buch "Schwarzenberg" und gern wird auch von der "Freien Republik Schwarzenberg" gesprochen, obwohl dies kein zeitgenössischer Begriff gewesen ist. Bis 1994 war die Stadt Verwaltungssitz des Kreises Aue. Mit der Kreisreform 1994 wurde Aue Verwaltungssitz des neugebildeten Landkreises Aue-Schwarzenberg.

 

Stadion des FC Erzgebirge Aue

Ausflugsziele und Aktivitäten in Aue

 


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