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Zur Ortsgeschichte

Der Ort wird 1449 erstmals als „Dorrental“ erwähnt. Der Ort gehört der Freiberger Familie Wigkart. Im 3. Viertel des 15. Jahrhunderts erhält die aus dem 13. Jahrhundert stammende Dorfkirche ein hölzernes Wehrgeschoß und wird dadurch zur Wehrkirche. Kurz vor 1500 wird an das rechteckige Kirchenschiff ein polygonaler Chor - ebenfalls mit Wehrgeschoß - angebaut. 1501 kommt Dörnthal zur Herrschaft von Schönberg auf Purschenstein. Mit der Reformation 1539 bleibt Dörnthal eigenständige Parochie. 1572 wird der erste Lehrer erwähnt. Zur Unterstützung des Bergbaus in Freiberg wird 1787 zur Förderung des Teich- und Kunstgrabenbaues die Herrenmühle an die Kurfürstliche Röschen- und Wasseranstalt verkauft. Außerdem wird der Schützenteich angelegt. Die Teiche werden in den Jahren 1842/1844 vergrößert. 1877 wird die Dorfstraße neu trassiert. Im Pfarrhaus wird 1893 eine Volksbibliothek eingerichtet. Die Freiwillige Feuerwehr wird 1910 gegründet. Der Anschluss ans Elektrizitätsnetz erfolgt 1914. Eine Straßenbeleuchtung wird in den Jahren 1926 bis 1928 errichtet. Im selben Jahr erfolgt der Bau einer ersten Gemeinschaftswasserleitung. 1939 wird ein Kindergarten errichtet.

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