Übernachten im Erzgebirge
Service

 

Im Innenhof des Erzgebirgsmuseums, unmittelbar gegenüber der St. Annenkirche, befindet sich seit 1995 der Eingang zum Besucherbergwerk "Gößner Stolln".

Das Besucherbergwerk trägt den Namen von Andreas Gößner, der das Grubenfeld um 1510 besaß. Dieser historische Kunstschacht führt 110 Meter in die Tiefe und bietet  Besuchern die Gelegenheit einen Einblick in den Silbererzbergbau des 15. und 16. Jahrhunderts zu erlangen.

In ursprünglicher Form erhaltene Erzgänge und Stolln, im Original zu sehende Spuren von Schlägel und Eisen, Standorte von Förderanlagen sowie Stalaktit- und Sinterbildungen lassen hier die Frühzeit der Stadt wieder lebendig werden.

Mittels begehbarer Leitern kann man Haspelstuben in Augenschein nehmen und sich von einem für die damalige Zeit hochentwickeltem untertägigen Entwässerungssystem faszinieren lassen. Ein Teil des umfangreichen Gangsystems, das sich unter der gesamten Stadt erstreckt, wird den Besuchern fachkundig vorgestellt. Die Rundgangstrecke hat eine Gesamtlänge von 260 m mit einem Höhenunterschied von 24 m.

Das Faszinierende und in Europa Einmalige ist, dass inmitten einer historischen Altstadt, neben einem so bedeutenden Bauwerk - der St. Annenkirche, direkt in ein Bergwerk - in den "Gößner-Stolln" - eingefahren werden kann und hier der Gegensatz zwischen der harten Arbeit der Bergleute unter Tage und den repräsentativen Bauten über Tage unmittelbar nebeneinander zu erleben ist.

 

Kontakt:

Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz
Große Kirchgasse 16
09456 Annaberg-Buchholz

Telefon: (0 37 33) 2 34 97     

Führungen: Di - So 10:00 - 17:00 Uhr, letzte Führung 16:00 Uhr, Mo geschlossen

Größere Gruppen werden gebeten sich voranzumelden.

 

weitere Bergwerke in Annaberg:

Markus-Röhling-Stolln
Dorothea-Stolln

 


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